Lieder fuer die Seelenreise

Fuer meinen Papa


Naechte werden zu Tagen
und Tage werden zu Naechten ,
kein fuehlbarer Unterschied dazwischen
schlaflos und dennoch in halbdaemmrigem Zustand dahintreibend,
Traum oder Wirklichkeit,
moechte noch in der Anderswelt verweilen
die uns gnaedig in den Schleier des Vergessens einhuellt,
wie durch Nebelschleier taumle ich zurueck in den wachzustand
der mir die scheinbare Wirklichkeit praesentiert,

Du bist nicht mehr da,
aus meinem Leben gegangen

stehe auf
regle mechanisch meinen Tag,
versorge meinen Koerper mit Nahrung
doch meine Seele hungert und duerstet nach Heilung,
wasche meinen Koerper
doch der Schmerz in meinem Herzen ist nicht wegzuwaschen,

Du bist nicht mehr da,
bist aus diesem Leben gegangen

auch wenn ich weiss
das du noch da bist,
nur in einer anderen Welt
jenseits der unserigen und unserer Zeit,
von dort schickst du mir deine Liebe
in Form von sanften Wellen und Wogen,
die mich wie zarte Liebkosungen umfangen
und mich in einer geborgenen Umarmung halten,
wie gerne wuerde ich dich
einmal,nur einmal noch in Menschengestalt umarmen,
dich beruehren,dir sagen wie sehr ich dich liebe
so wie ich es oft tat in unserem hiesigen Leben,
doch vorbei,unwiederbringbar
nie mehr spuerbar in diesem Leben und Dasein,

Du fehlst
deine Guete,deine Waerme
du warst mein Fels
zu dir konnte ich kommen,wenn ich des Rates bedurfte,

Du warst einfach da
du warst einfach du,
mein Wesen ist erfuellt von Traurigkeit
mein Herz weint,
doch meine Seele empfindet Erleichterung
darueber,das du von deinen irdischen Schmerzen erloest bist,
du hast losgelassen als du spuertest
das deine Zeit gekommen war,
diesen menschlichen Koerper zu verlassen
um deine Seele nach Hause zu fuehren,
dort wo du nun bist
wo dein Geist verweilt,
herrscht eine andere Dimension
von Zeit und Gefuehl,
doch ich fuehle
wie du ueber mich wachst,
wie deine Essenz,dein Geist
von dort oben auf mich herabblickt,
meinen Schmerz,meine Freude sehend
um all meine Noete und Sorgen wissend,
ich kann dich fuehlen in den Sonnenstrahlen
die meine Haut erwaermen,
im Rauschen der Blaetter der Baeume ueber mir
im Wind der mich sanft umspielt,


Du bist so fern
und doch,deine Praesenz ist so nah,
ich laechle unter Traenen
denn mein Herz weint,trauert um dich,
da ich noch hier in meinem physichen Koerper verweile
gebunden an irdische Gefuehle,
den seelischen Schmerz am ganzen Koerper spuerend
wenn auch ich eines Tages dem Wechsel entgegentrete,
wenn mein Geist,meine Seele diesen Koerper verlaesst
um sich dem Wandel zu unterziehen,
dann werden sich unsere geistigen Seelen
vielleicht auf jener anderen Ebene begegnen,
vereint sein fuer einige Zeit
bevor wir wieder in ein anderes Leben geboren werden,
in der Hoffnung uns dort erneut zu begegnen
uns unsere Liebe schenkend,
tiefe,unendliche Freude und Dankbarkeit darueber empfindent
sich in menschlicher Gestalt beruehren zu koennen,
solange bis ich dir wieder in die Augen sehen kann
deine Haende in die meinen nehmen kann,
solange hoere nicht auf
ganz gleich in welcher Form,in welcher Manifestation
mich mit deiner Liebe zu umfangen,
mit jener liebenden Energie zu durchfluten
die mich in diesem Leben so stark gemacht hat,
mich getragen hat
als meine Fuesse noch zu klein waren fuer diesen weite Weg,
meine Traenen getrocknet hat
als mein kleines Herz noch zu verletzlich war um zu verstehen,
mich gefuehrt hat
als ich noch zu klein war um den Weg zu finden,
was auch immer geschehen mag
wie auch immer sich alles wenden mag,
so wie es sein soll wird es sein
unsere Liebe ist ein starkes Band das nicht zerbricht,
die Zeiten und dieses Leben ueberdauernd,
so rufe ich deinen Namen im Angedenken
mit einem Herzen voll von Liebe fuer dich.

 

Sabine Wink

© Copyright 2007 by Sabine Wink

 

 

 

 

 


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